Helgoland

[von Ulrich Sengebusch]
Das vielleicht erste Leuchtfeuer auf Helgoland galt als "geschäftsschädigend" - zumindest für Klaus Störtebeker und seine Piraten, die um 1400 auf der Insel hausten.
1630 wurde die erste Kohlenblüse errichtet und wegen der "hohen Kosten" 1637 wieder abgebaut. Seien die "hohen Kosten" vielleicht so übersetzt:
Den Helgoländern entging manch lukratives Strandgut ...
Im Jahre 1679 baute die Stadt Hamburg ein Seefeuer, das mit Unterbrechungen bis in das beginnende 19. Jahrhundert den Seeleuten den rechten Weg wies. Es ist nachzulesen, dass Helgoland einen Platz in der Geschichte verdient.
Am 1. März 1952 konnte der damalige Ministerpräsident von Schleswig - Holstein, Friedrich - Wilhelm Lübcke, der Inselbevölkerung das Eiland zurück geben.
1965 waren Spuren des Krieges beseitigt und der ehemalige Flakleitstand, 1952 zum Ersatzleuchtturm ernannt, verschwand hinter roten Ziegeln, die auch noch heute sein Aussehen bestimmen. Ebenso die vielen Antennen neben der Laterne.
Das "Seefeuer" des Leuchtturmes Helgoland hat eine Höhe von 34 m und ist 65 km nordwestlich von Cuxhaven gelegen, hat mit seiner Optik: Scheinwerfer Sammellinse eine Tragweite von 28 sm und leuchtet bis in die Elbmündung.


Seefeuer Helgoland

Bilder © Kurverwaltung Helgoland
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Richt- und Leitfeuer


Artikel: 
Neuer Brandschutz für den Leuchtturm Helgoland 

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