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... und warum heißt die 'Lachmöwe' eigentlich 'Lachmöwe'?
[von Ulrich Sengebusch]
Die kleine, taubengroße Möwe mit schwarzer Gesichtsmaske brütet in Kolonien an bewachsenen und verlandeten Teich- und Seeufern im Binnenland, aber auch im Marschgebiet an der Küste. Sie baut ihr Nest aus angehäuften Schilf- und Rohrstücken und polstert dieses oft mit trockenem Gras aus. Ihr lateinischer Name lautet "Larus ridibundus". Und 'ridibundus' in die deutsche Sprache übersetzt heißt 'lachend'.
Wir haben den Vogelkundler Dr. Karl Heinz Loske gefragt, wie die Möwe zu ihrem Namen kam:
"Der Zusatz ihres lateinischen Namens 'ridibundus' ist irreführend. Die Laute krrjäh, kverr, keckeck haben nichts lachendes an sich! Ihre bevorzugten Nistplätze in lachenartigem Binnengewässer haben ihr den Namen gegeben!" Was ist nun eine Lache? Als "Lache" wird eine Pfütze bezeichnet. Somit erklärt sich, dass die Möwe an Ufern von Seen brütet, die verlanden, ein seichtes Gewässer haben.