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Westerheversand, 16. Mai 2003

© Rudolph

[ein Erlebnisbericht von der “Braut” Christine Rudolph]
Im engsten Familienkreis trafen wir uns also auf dem Parkplatz zum Leuchtturm, und unsere Kutsche stand auch schon bereit.
Da wir aber 14 Personen waren (in die Kutsche passen nur 8 Personen - auf den Leuchtturm durften nur 9 Personen mit) musste der Rest mit den extra angemieteten Fahrrädern hinter der Kutsche herfahren. Die Sonne strahlte mit uns allen um die Wette - und wir kamen wohlbehalten am Leuchtturm an.
Der Standesbeamte Herr Kahlke, hatte uns schon auf dem Rad überholt - beim Leuchtturm empfing uns der nette letzte Leuchtturmwärter Herr Geertsen.
Wir mussten übrigens nicht die Schuhe ausziehen - und wurden von Herrn Geertsen in den "zweiten Ring" geführt - zum Trauzimmer. (Herr Geertsen rennt übrigens immer noch zackig die Treppen auf und ab).
Das Trauzimmer ist schlicht aber sehr geschmackvoll eingerichtet - mit Kerzenlicht entsteht eine sehr romantische Atmosphäre.
Ein klitzekleines Deckchen wartete auf unsere Ringe - diese hatten wir übrigens in einer grossen Muschel aus Florida liegend mit Sand und Steinchen geschmückt. Unsere schlichten Ringe enthalten, neben der Gravur der Namen und des Tages, auch die Shiluette des Leuchtturm Westerhever.

Die Traurede vom Standes- beamten Herrn Kahlke war liebevoll gemacht.
Bei der ganzen Zeremonie ist auch der Leuchtturmwärter dabei. Die beiden Herren habe diesen Tag wirklich zu etwas ganz besonderem gemacht!
Die Atmosphäre des Leuchtturms hat dann noch zusätzlich alles abgerundet und unvergeßlich werden lassen!
Nach der Trauung hat man die Gelegenheit bis ganz oben zu klettern und auf die Plattform zu steigen. Wir hatten wunderbare Sicht - und Herr Geertsen hat uns im Anschluss noch die Geschichte des Leuchtturms - speziell des Leuchtfeuers erklärt.
Die Zeit verging leider viel zu schnell - schon ging es mit der Kutsche wieder zurück.