Impressum

[Mitteilung Firma minimax]
Seit 1952 weist der viereckige Backsteinbau vom Helgoländer Oberland den Seefahrern den Weg. Jetzt wurde der Brandschutz im Leuchtturm der Hochseeinsel umfassend modernisiert. Das Unternehmen Minimax aus Bad Oldesloe brachte die Gaslöschanlagen, die in dem Turm Funkanlagen und Computertechnik schützen, auf den neusten Stand.
Das Bauwerk aus dem Jahr 1941 hat die britischen Bomben überstanden, und zahllosen Stürmen getrotzt. 1964 wurde es mit roten Ziegeln verkleidet. Damit der Turm und seine umfassenden technischen Anlagen auch im 21. Jahrhundert sicher in die Zukunft gehen, setzt das Wasser- und Schiffahrtsamt Tönning, das den Turm betreibt, auf umfassenden Brandschutz. Bereits 1984 installierte Minimax hier eine aus acht Löschbereichen bestehende Gaslöschanlage. Seit 1996 wird sie mit dem Löschgas CO2 betrieben. Doch über die Jahre wurden die Funk- und Radaranlagen sowie die Batterie- und Computerräume immer umfangreicher. Jetzt passte Minimax auch die Löschtechnik den veränderten Nutzungsbedingungen an. Weite Teile der bestehenden Gaslöschanlage blieben erhalten, denn auch heute gilt eine CO2-Lösung bei elektronischen Betriebsräumen als erste Wahl. Im Brandfall erstickt das Löschgas die Flammen schon in der Entstehung - die umliegende Technik wird im Gegensatz zu einer Wasserlöschung nicht beschädigt.

Im siebten Stockwerk kam jetzt noch eine weiterer Löschbereich mit einer eigenen CO2-Flaschenbatterie hinzu. Hier und in den anderen Etagen installierte Minimax moderne Rauchmelder, die ihr Signal an elektronische Löschsteuerzentralen vom Typ Minimax FMZ 5000 weiterleiten. Diese mit äußerst zuverlässiger Technik sowie einer Notstromversorgung ausgestatteten Geräte steuern im Brandfall die Ventile der CO2-Flaschen an. Das Gas flutet dann über je zwei bis vier Löschdüsen in der Decke sekundenschnell den Löschbereich. Personen, die sich im Raum befinden könnten, werden während einer Vorwarnzeit von einigen Sekunden über Hupen und Blitzleuchten zum Verlassen des jeweiligen Raumes aufgefordert.
Die Anlage bietet aufgrund ihres autarken Aufbaus in jedem Löschbereich höchste Zuverlässigkeit. Da sämtliche Daten auf dem Tabieau einer modernen Brandmelderzentrale im Erdgeschoss zusammenlaufen, ist das Betriebspersonal auf einen Blick über den Betriebszustand der Anlage informiert -das spart lange Fußmärsche auf den 160 Treppenstufen.

Bild © minimax

Bild © minimax