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Seefeuer Arkona

[von Ulrich Sengebusch]
Die Statue des vierköpfigen Gottes Svantevit soll hier gestanden haben, die im Jahre 1168 von dänischen Truppen gleich dem alten Tempel abgerissen wurde. Zumindest wird so berichtet und auf den Grundmauern des Tempels soll das erste Gotteshaus errichtet worden sein. Damit begann die Christianisierung Rügens.
Die Halbinsel Wittow, dem nördlichsten Punkt der Insel Rügen, wird auch als Flächendenkmal bezeichnet. Überreste einer Burganlage, der legendären Tempelburg Arkona als Zeugnis slawischer Kulturgeschichte wurden gefunden. Der Peilturm am Burgwall wurde in den 90er Jahren restauriert und wird für Ausstellungen genutzt.
Genug längst vergangener Zeiten, begeben wir uns in das Jahr 1825. Nach Plänen des genialen Baumeisters und Architekten Karl Friedrich Schinkel wurde in den Jahren 1825 bis 1827 ein dreigeschossiger, quadratischer Backsteinturm, ein Meisterwerk der Baukunst, mit 22 m Höhe errichtet. Dieser Turm ist einer der ältesten unter den Leuchttürmen an der Ostseeküste und wird nach seinem Erbauer "Schinkelturm" genannt. Im Dezember 1827 wurde er in Betrieb genommen und bietet Besuchern nach Besteigung einen ausgezeichneten Rundblick über Meer und Landschaft.
Im Jahre 1902 wurde in direkter Nachbarschaft ein neuer Leuchtturm gebaut, 14 m höher als sein Nachbar. Er wurde auf einem Feldsteinsockel errichtet und in Klinkermauerwerk ausgeführt. Der Turm kann bestiegen werden und ist noch heute funktionstüchtig. Sein Blinkfeuer wird 23 sm über die Ostsee gestrahlt, anders formuliert: Bei guter Sicht reicht das Licht 40 km weit.

Bild © Hans Krenitz

Bild © Jörg Nöchel

Heiraten auf dem Leuchtturm Kap Arkona

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Telefon: 038391-4000 
Eine Bitte: 
Bei einem Kontakt mit dem Veranstalter bitte die Internetseite Leuchttuerme.de nennen. Herzlichen Dank!