Impressum

[von Ulrich Sengebusch]
Die "Nautischen Vereine" von Wustrow (Fischland) und Lübeck vertraten 1871 die Meinung, dass die Küste von Travemünde bis Darßerort unzureichend befeuert sei und die Strömung aus den Belten eine nicht zu unterschätzende Gefahr bot.
Auf dem "Buk", einer Anhöhe westlich von Kühlungsborn, steht Deutschlands "höchster" Leuchtturm und warnt die Schiffer vor "Hannibal", einer langgestreckten Sandbank vor der Wismarer Bucht.
Der Turm wurde im Jahre 1878 erbaut, ist 21 m hoch, steht auf dem 79 m hohen Signalberg und hat somit das höchstgelegene Leuchtfeuer an der deutschen Ostseeküste. Das ehemals aus roten Ziegeln gefertigte 20,8 m hohe Bauwerk, mit daneben stehender eingeschossiger Wärterwohnung, bildet eine weithin sichtbare Tagesmarke für die Schifffahrt.
Bis 1912 brannte die Petroleumleuchte und wurde als eines der ersten Leuchtfeuer an der Ostseeküste elektrifiziert.
Das Drehfeuer und der rote Sektor existieren noch heute, 1945 wurde die Kennung in eine Blinkgruppe verändert. Ebenso das Aussehen des Turmes: Der rote Turm erhielt einen 4 m breiten weißen Ring.

Anmerkung des Autors: Ich habe in Gesprächen mit Menschen in Mecklenburg erfahren, dass der Leuchtturm "Bastorfer" genannt wird. In mach anderen Büchern wird er "Buk" genannt. Beide Namen beziehen sich auf ein und denselben Leuchtturm.

Bild © Mathias Engelhardt

Bild © Jörg Nöchel

Bild © Mathias Engelhardt

Bild © Jörg Nöchel

Bild © Frank Schrör