Impressum

Quermarken- und Orientierungsfeuer

[von Thorsten Solmecke und Ulrich Sengebusch]

Nur 92 Jahre verrichtete das Leuchtfeuer Falshöft seinen aktiven Dienst für die Schifffahrt in der Flensburger Förde. In Betrieb seit 1910 als Quermarken- und Orientierungsfeuer, wurde er am 1. März 2002 gelöscht. Zuletzt diente der Turm nur noch als "Quermarkenfeuer" und wies mit seinen beiden Sektoren auf die Untiefen vor Kalkgrund und dem Bredgrund hin. Bis dahin erhielt der Turm alle technischen Neuerungen und begann mit Petroleumlicht, dann mit Flüssiggas und 1963 erhielt er elektrisches Licht.
An die Fernsteuerung wurde der Leuchtturm 1969 angeschlossen und reihte sich in die automatisierten und leuchtturmwärterfreie Zeit ein. Heute nach der Löschung können sich Paare im 43 Stufen hoch gelegenen Trauzimmer das JA-Wort geben.

Bild © Thorsten Solmecke

Der Förderverein

[von Thorsten Solmecke]
Im März 2002 wurde das Quermarken- und Orientierungsfeuer Falshöft an der Ostseeküste gelöscht.
In Zeiten von GPS verlieren die Leuchtfeuer an den Küsten immer mehr an Bedeutung. Gut, dass es die Fördervereine gibt, die sich den Baudenkmälern annehmen, diese liebevoll und mit viel Engagement restaurieren, pflegen und soweit möglich, der Öffentlichkeit zugänglich machen.
So haben die Mitglieder des Fördervereines Leuchtturm Falshöft im Sommer 2005 den Lampenraum nach Norden und Süden erleuchtet und zur Seeseite hin abgedunkelt, dass die Schifffahrt nicht beeinträchtigt wird.
Nach sechs Wochen musste das zuständige Wasser- und Schifffahrtsamt eine Einstellung der Beleuchtung anordnen, die Kapitäne eines Segelschiffes und eines Frachters waren durch das Licht irritiert worden. Leuchttürme scheinen in der heutigen Schifffahrt doch noch eine Beachtung zu finden, wenn auch wie in diesem Fall negativ besetzt und sicher nur von einer kleinen Anzahl Seeleuten.
Heute strahlt der Laternenraum des Falshöfters mit einer Lampe geringerer Wattzahl und auch der lichtundurchlässige Vorhang durfte entfernt werden.
Die Planung für das Museum im Erdgeschoss des Leuchtturmes läuft auf Hochtouren. Die Mitglieder wurden in der Versammlung Mitte März darüber informiert, dass zur Zeit einige Materialien gesichtet und Bilder aufgehängt werden. Später werden Dinge, die zum Leuchtturm gehören, zusätzlich ausgestellt. Das Wasser- und Schifffahrtsamt genehmigt den Erhalt der zwei zum Leuchtturm gehörenden Antennen (40x40) die für die Beobachtung von Schweinswalen in der Geltinger Bucht genutzt wurden.
Zur Zeit hat der Förderverein Leuchtturm Falshöft 50 Mitglieder und für weitere Projekte wird Hilfe benötigt.

Mögen Freunde und Förderer des Leuchtturmes zum Erhalt und zur Pflege beitragen.
Die Beitritts- und Spendenerklärung gibt es als PDF Datei zum herunterladen. Gerne versenden wir diese auch per E-Mail oder Fax - Kontakte aufrufen.

Bild © Thorsten Solmecke

Leuchtturmstandesamt

Der Flyer "Heiraten auf dem Leuchtturm Falshöft" kann als PDF Datei heruntergeladen oder bei uns bezogen werden.

Dazu bitte 90 Cent in Briefmarken an

Leuchttuerme.de
Gennebrecker Straße 50
42279 Wuppertal

senden und die Broschüre sowie ein Leuchtturm - Postkartendruck (so lange der Vorrat reicht) kommt per Post.

Das Standesamt Geltinger Bucht ist zu erreichen unter
Telefon: 04643 - 183215

Bitte bei einem Kontakt die Internetseite Leuchttuerme.de nennen.

Bild © Amt Geltingerbucht



Heiraten auf dem Leuchtturm Falshöft in Pommerby

Folgende Dienstleister empfehlen wir gerne: 
***Ferienwohnung Irmgard Mangelsen, Pommerby, Telefon: 04643-876 
Cafe´- Pension Janbeck*s, Telefon: 04643-186501 

Über 1.000 Trauungen als Standesbeamter

Seit vielen Jahren ist Herr Gert Nagel ehrenamtlich in dem kleinen Dorf Pommerby im Lande Angeln an der Ostseeküste im Norden Schleswig-Holsteins Bürgermeister - und Standesbeamter bei Trauungen im Leuchtturm „Falshöft“ gewesen. Sehr viele Paare haben sich vor dem hauptamtlichen Standesbeamten und Gert Nagel auf dem „Falshöfter“ ihr Ja-Wort gegeben. Bis Mitte Juni 2008 hat Herr Nagel in den vergangenen 8 Jahren an Wochenenden von genau 1003 Paaren das „JA – Wort“ gehört.

Gert Nagel hatte mit sehr großem persönlichen Engagement, Mitstreitern und Spenden dafür gesorgt, dass der Leuchtturm in den Besitz des Amtes Gelting übergehen konnte und ein Förderverein gegründet wurde.
Seit dessen Gründung sind viele Menschen im Förderverein aktiv. Das Leuchtturmmuseum ist in Arbeit. Der Turm wurde modernisiert und viele kleine und große Anschaffungen trugen dazu bei, den Hochzeitsgesellschaften eine persönliche Atmosphäre zur Trauung zu schaffen.
Für die nächsten vier Jahre wurde Gert Nagel als Vorsitzender des Fördervereines „Falshöft“ gewählt.
Die politische Situation sieht so aus, dass ein neuer Bürgermeister im Amt sein wird und es ist noch nicht klar, ob dieser die Zusatzausbildung zum Standesbeamten „durchläuft“.

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Hintergrundbild für den Computerbildschirm

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