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Quermarkenfeuer Neuwerk

[von Ulrich Sengebusch]
In schriftlicher Überlieferung wird Neuwerk erstmalig im Jahre 1286 erwähnt und nur mit der Silbe “O” benannt, die friesische Bezeichnung für Insel. Zu damaliger Zeit gehörte die Insel zur nahen Marschlandschaft Hadeln.
Am 1. November 1299 wurde den Hamburgern und allen an den Küsten des Landes Hadeln und Wursten entlangsegelnden Kaufleuten Privilegien eingeräumt. Neben Strandrecht und Seefund wurde Hamburg erlaubt, auf der Insel ein “Werk” aus Holz oder Stein zur Kennzeichnung der Elbemündung zu errichten. (Schon 1286 wird eine von den Hamburgern zu unterhaltende Feuerbake auf der Insel erwähnt.)
In nur 10 Jahren wurde der mächtige viereckige und ca. 10.000 Tonnen schwere Backsteinturm im Jahre 1310 als Bollwerk gegen die Seeräuber in der Elbmündung fertig. Aber erst im Jahre 1814 erhielt er ein Leuchtfeuer.
Zum Schutz des Handelsweges nach Hamburg unterhielt die Stadt diese vorgeschobene Bastion, die durch einen Brand zwischen 1376 und 1379 größere Schäden erfuhr, die repariert wurden.
Am 2. Mai 1924 wurde der Turm unter Denkmalschutz gestellt. 1942 wurde das Leuchtfeuer auf elektrischen Strom umgestellt und wird seit 1971 fernüberwacht
Noch heute blinkt sein Licht als Quermarkenfeuer mit einer Tragweite von 16 sm im weißen Sektor in einer Höhe von 38 Metern, ist aber für die Schifffahrt nicht mehr von großer Bedeutung.

Weitere Informationen über “Urlaub auf dem Leuchtturm Neuwerk” gibt es in einem exklusiver Reisebericht von Sabine Seyer.

alle Bilder © Sabine Seyer

Urlaub auf dem Leuchtturm Neuwerk

Auskunft  
Telefon: 04721-29078  
Eine Bitte: 
Bei einem Kontakt mit dem Veranstalter bitte die Internetseite Leuchttuerme.de nennen. Herzlichen Dank!  
Weitere Informationen 
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